Propagandamonat Februar

05.03.2020

In der Ersten Februarhälfte erhielten aus den estnischen Medien die Geschehnisse darüber, wie Russland versucht, die Geschichte neu zu schreiben Propastops Aufmerksamkeit, worauf in der Mitte des Monats die Themen bezüglich der PBK folgten, und Ende des Monats war der unbestrittene Führer das Coronavirus und alles, was dazu gehört.

Über den Coronavirus im Schlüssel der falschen Nachrichten
Ende Februar, als der erste Coronavirus-Infizierte in Estland festgestellt wurde, sind die Medien voll von diesem Thema. Neben allen möglichen anderen Themen wurden auch Fake-Nachrichten und Verschwörungstheorien bezüglich der Epidemie veröffentlicht.

Die Zeitung Õhtuleht schrieb über die 5 schwachsinnigsten Verschwörungstheorien über diesen Virus.

Über Verschwörungstheorien und Fake-Nachrichten bezüglich des Corona-Virus schrieb im Februar auch  Delfi.

Die Zeitung Postimees veröffentlichte Nachrichten über die Inhaftierung von Personen, die sowohl in Ungarn als auch in Lettland falsche Informationen über das Coronavirus verbreitet haben.

ERR veröffentlichte einen Bericht von Marju Himma darüber, wie die estnische Facebook-Gruppe über das Corona-Virus zum Nährboden für Verschwörungstheoretiker wurde.

Russische Fernsehsender sind weiterhin ein Thema
Im Februar wurden auch die Büros der Eigentümerfirma von PBK in Lettland und auch in Estland durchsucht, wodurch erneut der Fokus auf die PBK und die russischen Fernsehsender gelenkt wurde.

ERR veröffentlichte ein Interview über die PBK mit der Journalistin Inga Springe von Re:Baltica.

In Delfi erschien ein Leserbrief darüber, wie die Telia den Fernsehzuschauern russische Propagandakanäle aufdrängt.

Oleg Samarodni schrieb in Delfi über die Werbegelder von estnischen Unternehmern und der Stadt Tallinn, die in die russischen Propagandakanäle investiert werden.

Mitte Februar äußerte Innenminister Mart Helme, der zu jener Zeit die Aufgaben des Ministerpräsidenten inne hatte, in der Infostunde des Parlaments den Standpunkt, dass die Informationskanäle Russlands in Estland geschlossen werden könnten.

Der Wunsch Russlands, die Geschichte neu zu schreiben
Ende Januar und im Februar wurde der Wunsch Russlands, die Geschichte neu zu schreiben, zu einem wichtigen Thema. Die Sendung „Välisilm“ des ERR hat darüber Ende Januar berichtet. Mitte Februar schrieben darüber im Portal von ERR Mihhail Lotman und Raul Rebane. Im Februar veröffentlichte Propastop auch eine Übersicht darüber, wie Russland die Geschichte verfälscht.

FBI warnt vor dem russischen Informationskrieg
ERR veröffentlichte eine Nachricht über eine Aussage von Chris Wray, dem Direktor des FBI vor dem Justizausschuss im Repräsentantenhauses des Kongresses. Nämlich wies er darauf hin, dass Russland, wie auch bei den Wahlen in 2016, die Kampagne in den sozialen Medien ausnutzt, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen und Zwietracht zu säen.

 Über die Gefahren und Möglichkeiten der digitalen Umgebung
Postimees veröffentlichte im Februar noch einen Bericht darüber, warum Menschen zu Opfern von Fake-Nachrichten werden.

In der Zeitschrift Märka Last (Zu dt.: Bemerke das Kind) erschien eine Sonderausgabe „Klug im Internet“, in dem der Internetkonstabel Maarja Punak über die Jugendlichen in den sozialen Medien schreibt.

Novator vom ERR veröffentlichte im Februar einen Bericht über auf Smartphone-Bildschirmen entstehende künstliche Eltern. In diesem Bericht schreibt Kristjan Port über die Probleme von Kindern, die ihre Zeit auf allen möglichen Smartphones verbringen.

Im Februar schrieb Delfi Forte über die neue Off-Facebook-Aktivity-Anwendung von Facebook, mit der man sehen kann, mit wem die Social-Media-Umgebung Dich betreffende Informationen ausgetauscht haben, unabhängig davon, ob sie von anderen Plattformen veröffentlicht oder empfangen wurden.

Ebenso veröffentlichte die ERR im Februar einen Tageskommentar von Oliver Laas über die digitale Unsterblichkeitsindustrie, welche mit Hilfe der künstlichen Intelligenz nachahmende virtuelle Kommunikationspartner von verstorbenen Menschen erschafft.

Foto: Screenshot von den Internetseiten der Ausgaben.