Ein Post von Põlluaas verursachte eine Überschwemmung in den russischen Medien eine

26.11.2019

Der Post des Parlamentspräsidenten in den sozialen Medien, der über die Nichtanerkennung des Friedenvertrags von Tartu durch Russland und der weiteren Besetzung von 5 % des estnischen Territoriums durch die östlichen Nachbarn sprach, brachte die größte Resonanz in den letzten Jahren mit sich, in welcher Henn Põlluaas von einer beispiellosen Anzahl von Meinungsbildnern in den russischen Medien abgelehnt wurde.

Gegen den Post von Põlluaas äußerten sich Konstantin Kosatšjov, der Vorsitzende der Kommission für Internationale Beziehungen des Föderationsrates; Grigori Telnov, Journalist von REN TV;  Leonid Slutski, der Vorsitzende des Komitees für Außenangelegenheiten der russischen Staatsduma; Dmitri Peskov, Pressesprecher des Kremls; Modest Kolerov, Chefredakteur von Regnum; Juri Banarchik, Leiter der Abteilung für Analytik von Regnum; Dmitri Novikov, der erste Stellvertreter des Leiters der Kommission für internationale Angelegenheiten der russischen Staatsduma; Andrei Klimov, der zweite Stellvertreter des Vorsitzenden des Außenkomitees des Föderationsrates und der Vorsitzende der Kommission für den Schutz der staatlichen Souveränität; Professor Nikolai Meževitš, Präsident der Assoziation Russlands für baltische Forschungen, Doktor in Wirtschaftswissenschaften; Sergei Beljajev, Direktor der zweiten Abteilung Europas des russischen Außenministeriums; Rein Müllerson, Emeritprofessor der Tallinner Universität; Anton Morozov, Mitglied des Außenkomitees der russischen Staatsduma; Mihhail Mjagkov Direktor des Vereins für russische Geschichte; Maria Zahharova, Direktorin der Informations- und Presseabteilung russisches Außenministeriums; Olga Kovitidi, die Vertreterin der Republik Krim im Föderationsrat; Sergei Tsekov, Mitglied des russischen Föderationsrates, Vorsitzender der Gemeinde Krim in Russland; die russische Botschaft in Tallinn; Aleksei Puškov, der Vorsitzende der Außenkommission der russischen Staatsduma; Vladimir Žirinovski, Leiter der russischen liberaldemokratischen Partei (LDPR), u.v.a.

Die Vielzahl der Meinungsäußerungen brachten auch alle möglichen Vorwürfe und Propagandanarrative des Kremls auf den Tisch, die in den Berichten gegen Estland verwendet wurden. Dort findet man Vorwürfe wegen absichtlicher Verschlechterung der Beziehungen, Verherrlichung des Nationalsozialismus und der Russophobie, mehrere Meinungsäußerungen, die darauf abzielen, die Einheit der NATO und der Europäischen Union zu brechen und einfach auch Versuche, Estland zu verspotten.

So dachte zum Beispiel Juri Barantšik, dass Estland die Löcher in den Donuts zurückbekommen könnte, aber nicht russisches Territorium. Vladimir Žirinovski schlug jedoch vor, zu dem im Jahr 1721 abgeschlossenen Friedensvertrag von Uusikaupunki zurückzukehren, wonach Schweden bekanntermaßen mehrere Gebiete seines Territoriums, darunter die estnischen Gebiete, an Russland abgetreten hatte. Modest Kolerov drohte in seiner Aussage, dass allen territorialen Forderungen an Russland harte und totale Sanktionen folgen sollten. Das russische Außenministerium warf der estnischen Führung durch den Mund von Maria Zakharova vor, zunehmend provokante und absurde Aussagen zu machen, anstatt die Beziehungen zu normalisieren.

Das oben beschriebene ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie die russischen Medien mit Hilfe zahlreicher Redner ein einzelnes Thema groß und laut schallend machen können.

Foto: Screenshot von der Seite regnum.ru